Anna Ledermüller-Sommer – Yogalehrerin und Energetikerin

Einatmen – Ausatmen, die Atemmeditation

Einatmen – Ausatmen, die Atemmeditation

Probiere diese Atemmeditation einfach einmal aus

4 Minuten nichts anderes tun als ein- und ausatmen. Dabei denkst du beim Einatmen. „Einatmend bin ich mir meines Einatmens bewusst.“ und beim Ausatmen: „Ausatmend bin ich mir meines Ausatmens bewusst.“ Stelle dir einen Wecker und nütze eine 5. Minute zur Reflexion.

 

Wie war diese einfache Atemübung?

Nach Konstitution und Naturell verschieden sind dir früher oder später (in diesen bloß 4 Minuten) mehr oder weniger Dinge eingefallen.  Deine Sinne haben dir parallel dazu ihre Wahrnehmung gemeldet. Jeder Einfall und jede Wahrnehmung können ein Anlass zur Entstehung einer Gedankenkette (eine Geschichte) gewesen sein. Und aufs bewusste Atmen einfach vergessen zu haben.

 

Achtsames Atmen lernen

du brauchst eine klare Wachsamkeit, die dich jede Gedankenregung oder Meldung von den Sinnen sofort bemerken lassen. Du erkennst diesen Ablenkungsmechanismen schon im Aufkeimen wieder und reagierst freundlich darauf wie auf eine alte Bekanntschaft, lächelst hin, entspannst dich und bist schon wieder beim Ein- und Ausatmen.

Eine gute Unterstützung kann ein Kieselstein sein, den du in einer Hand hältst – als Anker, der dich an die Atemwellen des Meeres erinnert, die ihn zu dem Kieselstein machten, der er ist. Ganz gleich ob du ihn vor der Haustür oder an einem Strand gefunden hast.

In der Gruppe im Kurs oder auch in der Privatstunde mit mir gelingt es wahrscheinlich leichter als zu Hause. denn es gibt keine Ablenkungen von Mitbewohnern, rufenden Pflichten und sonstigem…

 

Was bringt dir diese Atemmeditation?

Du gelangst ganz rasch in deinen Körper und zur Selbstwahrnehmung. Das ist die Voraussetzung, dass du von innen heraus agieren kannst, anstatt die ganze Zeit nur auf Reize von außen reagieren zu müssen.

Wenn du dich im Übungsprozess freundlch und entspannt behandelst, so bleibst du das nach der Übung auch, zumindest eine Zeit lang. Und in dieser Zeit ist das Leben einfacher, leichter, liebevoller.

Mit Gedanken und Sinneseindrücken kommen die dazu gehörigen Emotionen mit. Du beobachtest und lernst, wie Emotionen deinen Atem verändern.

Dir wird bewusst, dass du auf umgekehrte Weise mit deinem Atem auch dein emotionales Befinden beeinflussen kannst. So kannst du lernen, in dir Ruhe und Frieden entstehen zu lassen.

Und es mag auch einmal sein, dass dein Atem ganz fein wird und aussetzt.

Alle dieses Schritte  sind bereits Schritte hin zum großen Ziel des All-Eins-Seins alias Erleuchtung alias Verwirklichung. Das braucht seine Zeit. Aber irgendwann kommst du nicht mehr daran vorbei  😉

Sehr gerne helfe ich dir in Einzelstunden oder auch in meinen Kursen, das achtsame Atmen zu erlernen.