Anna Ledermüller-Sommer – Yogalehrerin und Energetikerin

Die 26 Energietore im Strömen – eine Einführung

Die 26 Energietore im Strömen – eine Einführung

Woher kommt die Idee von den 26 Energietoren?

Strömen ist eine der alten Heiltraditionen des Ostens., unter denen es grundlegende Ähnlichkeiten gibt. Das wurde mir klar, als ich das erste Mal bei einem Vortrag über Strömen saß und eine Körpergrafik mit den Energietoren in meinen Händen hielt. Beim Energietor 14 erinnerte ich mich sofort an eine ägyptische Mumie, die ich im Kunsthistorischen Museum in Wien gesehen hatte. Bei der lag beim linken Energietor 14 zum Schutz ein Skarabäus in den Mullbinden. Die Ägyptologin, die damals die Führung gemacht hatte, hatte uns extra darauf hingewiesen.

Janakiraman, mein Yogalehrer hatte auf das Energietor 7 bei der großen Zehe verwiesen. Er hatte es „reflex point“ genannt, durch den beim Umfassen die Verbindung Kopf-Fuß hergestellt würde.

Wenn ich mir die Marmalehre des Ayurveda anschaue und Kurpara, das Ellbogenmarma betrachte, dann ist es eindeutig das Strömen-Tor 19.

Strömen hat eine direkte Verbindung zur Lehre der Meridiane und ihren Energiepunkten.

Allen oben genannten Gesundheits-Lehren herrscht Übereinstimmung darüber, dass prinzipiell  jeder Punkt des Körpers ein Energiepunkt ist. Doch es gibt in jeder Tradition Punkte /Orte, die wichtiger sind als andere.

In allen anderen Heil-Systemen gibt es ungleich mehr als wichtig definierte Punkte als im Strömen. Alleine der Blasenmeridian hat 67 Punkte.

Im Strömen finden wir 26 definierte Punkte am menschlichen Körper. Diese Reduziertheit des Strömens aufs Wesentlichste hat mich sehr angezogen. Sie ermöglicht einen einfach Zugang für jederfrau und jedermann. Es hat das Potenzial, auch in unserer Weltgegend zur Volksheilkunde zu werden.

 

Wo sind diese Energietore?

Die 26 Tore findest du auf jeder Körperhälfte. Wir berühren sie an der Körperaußenseite und gelangen durch jedes Energietor in seine Tiefe, in der es angelegt ist. Den 5 Tiefen entsprechen die 5 Elemente, durch die sich der Mensch manifestiert.

Jedes Energietor hat ein Zentrum, so wie ein Tor eine Türklinke hat. Das Tor selbst ist ungefähr so groß wie das Innere deiner Handfläche, sein Zentrum letztlich ein Punkt.

Jedes Tor hat seine eigene energetische Qualität und eröffnet dir eine Fülle von Wirkungsweisen. Letztlich geht es darum, durch die Berührung der Tore einen gestörten Energiefluss wieder in ein harmonisches Fließen zu bringen.

Wie strömst du dich?

Wenn du deine Energietore mit deinen Händen berührst, dann gehen von ihnen Energie-Impulse aus. Die Wirkung kannst du selbst überprüfen.

Vielleicht spürst du die Veränderung im Bereich der Energietore in deinen Händen als Kribbeln, Sticheln, Pulsieren.

In deinem geströmten Körper kann es vielfältige Wahrnehmungen geben, auch in deinem Verstand oder in deinen Emotionen.

Du lässt deine Hände so lange liegen, bis es genug ist. Da rutschen die Hände in deiner Entspannung vielleicht von allein weg von den Toren.

Es kann auch sein, dass du keine Wahrnehmung dazu hast. Dann macht es Sinn, eine Standard-Ström-Dauer von ca 5 Minuten pro Strömgriff einzuhalten.

Neugierig geworden?

In weiteren Einträgen werde ich dir einzelne Energietore vorstellen und bei jedem der Tore ein paar nützliche Strömgriffe angeben.

Inzwischen kannst du ja intuitiv strömen und deine Hände sich hinlegen lassen, wonach ihnen ist. Beim Strömen kannst du nichts falsch machen. Selbst wenn das ungeeignetste Tor geströmt wird, kommt es zu keiner negativen Wirkung. Das Schlimmste, das passieren kann, ist, dass der Energieimpuls einen Umweg macht.