Was ist Strömen, wo kommt es her und wie wirkt es?

Strömen heißt „in Fluß bringen“ und sein Ziel ist “im Fluss sein“. Ein Fluss ist ständig in Verbindung mit seiner Quelle und auch dem Meer. Sind wir gesund, fließt die Lebensenergie in uns ungehindert in ihrem eigenen Rhytmus, in ständiger Verbindung mit dem Kosmos.

 

Ein ganzheitliches Entwicklungssystem

Strömen ist – genauso wie Yoga –  ein ganzheitliches Entwicklungssystem, das zu körperlicher und geistiger Gesundheit und auch zur Bewusstwerdung beitragen kann.

Strömen oder Impuls-Strömen oder Energieströmen wird bei uns das genannt, was ursprünglich als Jin Shin Jyutsu nach Europa kam.

Es ist uraltes Menschheitswissen, das so wie der Kriya Yoga irgendwann im Laufe der Geschichte verloren ging, um viel später wieder entdeckt zu werden. Bei Jin Shin Yutsu, dem japanischen heilsamen Handauflegen,  passierte das um ca. 1900. Der Japaner Jiro Murai konnte sich damit von einer lebensbedrohlichen Krankheit selbst heilen und widmete daraufhin sein restliches Leben dem Studium dieser alten Heilkunst.

Jin Shin Jyutsu gelangte über Mary Burmeister, die bei Jiro Murai studiert hatte,  in die USA und später nach Europa. Hier leistete die Deutsche Teresia Rasch-Schaffer in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts einen großen Forschungs- und Entwicklunksbeitrag für diese Wissenschaft. Bei ihr hieß Strömen „Rang Dröl“ (Selbstbefreiung, tibetisch).

Wie funktioniert Strömen?

Strömen liegt die Vorstellung einer universellen Energie zugrunde, die sich im Menschen manifestiert. Hier ist sie in verschiedenen „Tiefen“ unterwegs und baut das ganze System Mensch auf. Über die Berührung von 26 Energietoren können wir Kontakt mit dem ganzen System Mensch aufnehmen. Die unterschiedlichen Tore liegen in unterschiedlichen Tiefen – und jedes eröffnet eine Fülle von Möglichkeiten bzw. Wirkungsweisen.

Ein Mensch, der in Verbindung mit der Quelle der universellen Energie ist, lebt körperlich und geistig gesund und fühlt sich in ein großes Ganzes eingebunden.

Wenn durch unterschiedliche Störfaktoren – ich würde sie eher als Lern-und Entwicklungsmöglichkeiten bezeichnen – das harmonische Strömen ins Stocken gerät, staut sich an bestimmten Orten die Energie. Das macht sich emotional und körperlich bemerkbar und unsere Sprache drückt es aus: Angst geht uns an die Nieren, Ärger lässt die Galle übergehen, Sorgen liegen im Magen usw. Wir unterstützen uns unbewusst in solchen Situationen: Wenn ich gerade viel planen, gut zuhören, angestrengt nachdenken muss, bemerke ich, wie ich nach einiger Zeit meinen Kopf in eine Hand stütze, so dass sie Stirnbeinhöcker und Wangenbeinende berührt. So strömt Energie von meiner Hand  in die Energietore 20 und 21. Die 20 und 21 nehmen Druck vom Kopf, verbessern die Denkfähigkeit und nehmen mir den Druck vom Magen, der sich auch verspannt hat.

Strömen ist eine Methode der Selbst- und der Fremdbehandlung.

Beim Strömen können wir nichts falsch machen. Selbst wenn das ungeeignetste Tor geströmt wird, kommt es zu keinen negativen Wirkungen, da jedes Tor ein Eingang in die sechs Tiefen ist, in denen der Mensch manifestiert ist. Das Schlimmste, das passieren kann, ist, dass der Energieimpuls einen Umweg macht, statt die Diretissima nimmt.

 Was geschieht bei einer Ström-Sitzung?

Zuerst erzählst du mir, was gerade dein aktuelles Entwicklungsthema (mit den dazugehörigen Symptomen) ist. Dann legst du dich bekleidet auf einen gut gepolsterten Massagetisch. Ich lege meine Hände in bestimmten Abfolgen auf die passenden Energietore. Ohne Druck, ohne Manipulation. Meine Hände bieten deinem System Energie-Impulse an. Deine Energietor lassen sie ein, wenn das System dazu bereit ist. Meine Auswahl der Tore erfolgt einerseits nach dem, was du erzählst, was ich an deinem Körper, deiner Kommunikation … wahrnehmen kann und andererseits intuitiv.

Eine Sitzung dauert rund eine Stunde. Jede ist einzigartig. Manche führen sehr rasch in eine tiefe Entspannung, andere lösen zuerst verschiedene Symptome, innere Bilder o.ä. aus. Jede endet mit einer Anleitung zum Selber-Strömen, mit der du dich täglich selbst unterstützen kannst.

Das Ziel ist die Veränderung, die dich ein Stück ganzer und heiler werden lässt.

Wann passt Strömen besser als Yoga?

Zuerst einmal in der Öffentlichkeit, wo es unauffälliger möglich ist, die Hände auf bestimmte Stellen zu legen oder einen Finger zu halten anstatt dich in eine Körperhaltung zu begeben oder Pranayama zu üben. Weiters auch, wenn du dich für Yogaübungen zu schwach, unbeweglich oder zu  krank fühlst. Strömen kannst du dich selbst – oder dich strömen lassen – in jedem Krankenbett.

Strömen tut einfach gut. Es eignet sich als hilfreiches Kontrastprogramm hervorragend für die MacherInnen und CheckerInnen unter uns. Wenn wir in diesem Funktionsmodus unterwegs sind, sind wir besonders gefährdet, über unsere Grenzen zu gehen und uns zu wenig Ruhe und Regeneration zu gönnen. Die Tiefenentspannung, die Strömen ermöglicht, bringt die nötige Balance zwischen Tun und Nicht-Tun.

Wenn du in einem ruhigen, privaten Bereich bist und aktiver etwas für dein Wohlbefinden tun möchtest, ist Yoga DAS Mittel der Wahl.

Strömen und Yoga ergänzen sich perfekt, als Yin und Yang, die gemeinsam eine Einheit ergeben.

 

Mein Angebot umfasst:

  • Einzelbehandlungen
  • Vorträge
  • Workshops

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