Meditation

Mit Meditation bezeichne ich hier im Allgemeinen Übungen, die den Verstand beruhigen, so dass das dahinterstehende Bewusstsein  in den Vordergrund rücken kann.

In meinem Yoga-Unterricht setzte ich unterschiedliche Methoden ein. Alle dienen letztlich dem Ziel der Bewusstwerdung alias SELBSTverwirklichung alias Erleuchtung.

Die Vorbereitung für Meditationsübungen geschieht bereits in der Ausführung der Körperhaltungen. Über die korrekte, achtsam ausgeführte Körperposition hinaus ist das Verschmelzen mit ihrer Botschaft das Ziel. Da heißt es dann bei der Ausführung von Trikonasana (Dreieck)  in meiner Anleitung schließlich „Dreieck SEIN!“ und dabei wahrnehmen, was sich bemerkbar macht – die Erd-Himmel-Verbindung, die Ausgewogenheit, die Aktivierung des Dritten Auges beim Blick nach oben etc.

Genauso passiert das bei den Atemübungen. Alleine schon das Beobachten des Atems und das Bewusstwerden seiner unterschiedlichen Dimensionen ist ein machtvolles Meditationsinstrument, das für sich schon ein Weg zur Verwirklichung ist.

Eine bewährte Art, zur Konzentration und schließlich in die Meditation zu gelangen, ist das stille Wiederholen von Mantren, wie zum Beispiel “OM” (das einfachste und vollkommenste Mantra) oder “SO”- “HAM” ( das in seiner Wirkung  dem OM nicht viel nachsteht).

Eine andere Möglichkeit, ist einfach still da zu sein, aufmerksam den inneren Raum beobachtend. So wirst du dir deiner beobachtenden Instanz bewusst, die dem Bewusstsein näher ist als der Verstand, den es beobachtet. Dabei TUST du NICHT, du BIST einfach.

Yoga Nidra ist eine geführte Meditation, ein wenig vergleichbar mit Phantasiereisen. Yoga Nidra führt  in eine Tiefenentspannung, die Selbstheilungsprozesse jeder Art ermöglicht.