Asanas in bzw. aus der Rückenlage

Als Beispiel dafür siehst du den Fisch (Matsyasana), gewidmet dem Gott Vishnu (dem Erhalter der Schöpfung in der hinduistischen Trinität Brahma – Vishnu – Shiva). Vishnu steht in seiner Inkarnation als Fisch für die Erhaltung des Lebens in der Sintflutgeschichte des alten Indien. Vishnu rettete die Familie des ersten Menschen und die sieben Weisen vor der großen Flut, indem er ihr Schiff zog und durch die Wellen lenkte. Matsyasana wirkt hauptsächlich auf Herz-, Kehlkopf- und Stirnzentrum und beruhigt Atmung und Verstand, ein vertrauensvolles Gefühl des „Im-Leben-fließen“ macht sich breit.

Hauptwirkungen:

• Es kräftigt das Atemsystem, hilft bei Asthma, Bronchitis und chronischen Halserkrankungen

• Die Nierentätigkeit und Schilddrüsenfunktion werden angeregt

• Durch die Streckung im Bereich des Solarplexus, dem Angriffspunkt für verschiedene Ängste, wird hier geöffnet und das Vertrauen, das im Herzen sitzt, kann einströmen (da ist die Spürphase nach Ausführung der Übung besonders wichtig)