Asanas im Sitzen

Als Beispiel zeige ich hier den Drehsitz (Ardha Matsyendrasana), der einem sagenhaften Begründer des Yoga, Matsyendra, gewidmet ist. Dazu gehört die Geschichte von Matsyendra, dem Fisch, der Gott Shiva dabei belauscht hat, wie er über die Geheimnisse des Yoga sprach, danach von Shiva in einen Gott (zum Herren der Fische) verwandelt wurde und das Wissen des Yoga verbreitete. „Munter wie ein Fisch im Wasser“ – Matsyendrasana führt zu mehr Vitalität, zu gesteigertem Wohlbefinden und wirkt vor allem aufs Herzzentrum.

Hauptwirkungen:

• Es ist entgiftend, da Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse angeregt werden.

• Die Beweglichkeit der gesamten Wirbelsäule, der Schultern und Hüftgelenke wird gefördert.

• Die Atmung wird verbessert.

• Die rumpfaufrichtende Muskulatur und die Halsmuskeln werden gestärkt.

• Seitliche Abweichungen der Wirbelsäule (Skoliose) werden reduziert.

• Die Wahrnehmung der beiden Körperseiten wird ausgeglichen.